Nr.: 259, 1. Oktober 2018, Pressemitteilung in Bezug auf den Angriff auf eine Moschee in Gladbeck, Deutschland

Republik Türkiye Außenministerium 01.10.2018

Wir haben mit großem Bedauern erfahren, dass die DITIB-Moschee in Gladbeck in Nordrhein-Westfalen in der Nacht zum Montag gegen 03.00 Uhr mit rassistischen und beleidigenden Parolen und Symbolen an den Wänden und der Eingangstür der Moschee von unbekannten Tätern angegriffen wurde.

Der Fall, der von der örtlichen Polizei untersucht wird, wird vom türkischen Generalkonsulat in Münster aufmerksam verfolgt.

Wir erwarten von den Behörden der befreundeten Stadt Gladbeck, mit der wir kürzlich den 25. Jahrestag des Aufbaus der Städtepartnerschaften mit Alanya gefeiert haben, dass sie die Täter finden und die notwendigen rechtlichen Schritte einleiten.

Die Verurteilung der Täter wird in Zukunft das Auftreten schwerwiegenderer Vorfälle verhindern.

Wir möchten auch unsere Besorgnis über die jüngste Zunahme rassistischer und islamfeindlicher Angriffe auf türkische Moscheen in Deutschland erneut bekräftigen.

Dass solche Angriffe nicht nur gegen Muslime gerichtet sind, sondern auch eine gemeinsame Bedrohung darstellen, insbesondere für die Länder, in denen sie stattfinden, sowie die gesamte Menschheit, sollte wohlverstanden werden.

Atatürk

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