Nr. 121, 28. Juni 2026, Zum Beschluss der israelischen Regierung bezüglich der Ereignisse von 1915

Republik Türkiye Außenministerium 28.06.2026

Die israelische Regierung, die vor den Augen der ganzen Welt eine systematische Verfolgung des palästinensischen Volkes betreibt und derzeit vor dem Internationalen Gerichtshof wegen des Vorwurfs des Völkermords an den Bewohnern des Gazastreifens angeklagt ist, versucht mit ihrem politischen Beschluss zu den Ereignissen von 1915 ihre eigenen Verbrechen zu vertuschen.

Dieser böswillige Versuch, der rechtliche und historische Fakten außer Acht lässt, offenbart die missliche Lage Netanjahus und seiner Komplizen, gegen die im Rahmen der vom Internationalen Strafgerichtshof durchgeführten Ermittlungen wegen Verbrechen an Palästinensern Haftbefehle erlassen wurden.

Türkiye wird sich weiterhin entschlossen dafür einsetzen, dass Israels expansionistische und destabilisierende Politik in der Region ein Ende findet und dass die Netanjahu-Regierung für die an Zivilisten, insbesondere am palästinensischen Volk, begangenen Verbrechen vor dem Gesetz zur Rechenschaft gezogen wird.

Atatürk

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